Aufzucht


Bebrütung

Helmskinke lassen sich sehr einfach aufziehen und züchten. Wenn die Haltungsparameter stimmen und der Boden ausreichend feucht gehalten wird, legt das Weibchen ca. 4 Eier im Jahr. Die Eier kann man bedenkenlos im Elternbecken lassen. Allerdings wird ein heraus fangen der geschlüpften Jungtiere in den großzügigen Terrarien der ausgewachsenen Tiere, nur schwer möglich. Oftmals dauert es sogar Monate bis man das Jungtier überhaupt entdeckt. Daher setze ich bereits die Eier um. Wichtig dabei ist, dass man die Eier nicht dreht, sondern genauso platziert, wie sie auch das Muttertier abgelegt hat. Hierbei kann es hilfreich sein, das Ei mit einem kleinen Punkt (keine giftige Stifte verwenden) an der Oberseite zu markieren. Ich hatte zu Beginn mit einem Pinsel einen winzigen Tropfen Lebensmittelfarbe aufgetupft. Allerdings geht das Ganze auch ohne Markierung. 

Die meisten Terrarianer bebrüten die Reptilieneier in einem Inkubator. Auch dies ist nicht unbedingt nötig. Ich setze die Eier in ein kleines Aufzuchtterrarium, wo sie geschützt unter einer Höhle wachsen und gedeihen und letzten Endes auch schlüpfen. Mit der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur halte ich es genauso wie auch im Elternbecken. Der Bodengrund sollte immer feucht sein, insbesondere dort, wo das Ei liegt.



Haltung der Jungtiere

Wie in der Einleitung in die Rubrik Haltung beschrieben,  ist empfehlenswert die Jungtiere einzeln aufzuziehen. Bei mir bewohnen die Nachzuchten jeweils ein kleines Terrarium. Die Größe richtet sich nach Alter der Nachzuchten. So leben meine Jüngsten in Terrarien mit den Maßen 30 x 30 cm und die Älteren in 50 x 30 cm oder 50 x 50 cm Becken. Bestückt sind die Terrarien wie bei den Großen auch mit Drainage, Bodengrund und kleineren Pflänzchen (meist Ablegern, welche ich wenn sie zu groß werden wieder umpflanze). Als Versteckmöglichkeiten biete ich kleine Korkrindenstücke und kleine Tonhöhlen an. Dazu kommt noch eine flache  Wasserschale. 

 

Ernährung der Nachzuchten

Die Helmskinknachzuchten lassen sich genauso wie die adulten Tiere ernähren, nur ist darauf zu achten, dass die Futtertiere noch deutlich kleiner sind. Ich bevorzuge kleine Steppengrillen, oftmals werden auch kleine Schaben empfohlen. 

 

Entwicklung einer weiblichen Nachzucht von Tribolonotus novaeguineae

Die nachstehenden Aufnahmen beziehen sich alle auf ein und dieselbe Nachzucht meines Tribolonotus novaeguineae Pärchens.

Die ersten Fotos sind vom 02.11.2010 - kurz nach dem Schlupf

Die folgenden beiden Aufnahmen sind vom 04.12.2010 - die NZ ist nun ein Monat alt

Die folgenden beiden Aufnahmen sind vom 03.01.2011 - die NZ ist nun zwei Monate alt und wiegt knapp 2 g.

Die folgenden Bilder zeigen die Nachzucht am 03.02.2011 - die NZ ist nun drei Monate alt

Die nächsten Fotos zeigen die Nachzucht am 03.04.2011 - die NZ ist nun fünf Monate alt

05.06.2011 - die Nachzucht ist nun ein sieben Monate alt

05.02.2012 - die Nachzucht ist nun 15 Monate alt

16.06.2012 - die Nachzucht ist nun 19 Monate alt

12.12.2012 - die Nachzucht ist nun 25 Monate alt


Bei der Nachzucht handelt es sich übrigens um meine erste Tribolonotus novaeguineae Nachzucht und trotz dass sie alle paar Monate zum Fotografieren gestört und natürlich auch herausgenommen wurde, ist sie nach wie vor die Zeigefreudigste meiner Helmskinke. Wir haben ihr den Namen Daenerys Targaryen gegeben (die Mutter der Drachen bei Game of Thrones) und mit ihr wollen wir in zweiter Generation weiter züchten. 

 

Entwicklung einer männlichen Nachzucht von Tribolonotus gracilis

Die nachstehenden Aufnahmen beziehen sich alle auf ein und dasselbe Tribolonotus gracilis Jungtier. Die Nachzucht stammt vom 19.12.2009.

Das erste Foto ist jedoch erst vom 18.03.2010 - die Nachzucht ist 3 Monate alt

19.05.2010 - die Nachzucht ist nun 5 Monate alt

20.12.2010 - die Nachzucht ist inzwischen 12 Monate alt

05.06.2011 - die Nachzucht ist inzwischen knapp 18 Monate alt

24.12.2011 - die Nachzucht ist jetzt 24 Monate alt

12.12.2012 - die Nachzucht ist inzwischen so gut wie 36 Monate alt